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Gefahren einschätzen

Gefahren richtig einschätzen lernen und Achtsamkeit im Alltag

Problembewusstsein schaffen und Sensibilisierung für das Thema „Sicherheitstraining”

Ein Sicherheitstraining ist i.d.R. das Anliegen der Eltern und meist kein Bedürfnis der Kinder, es sei denn sie haben schon schwerwiegende negative Erlebnisse gemacht. Sollte Ihr Kind ein schwerwiegendes negatives Erlebnis gemachten haben, bitten wir Sie darum uns im Vorfeld darüber zu informieren. Die erste größte Herausforderung besteht darin, den Kindern klar zu machen, wieso ein Sicherheitstraining überhaupt sinnvoll, interessant und gewinnbringend für sie sein kann. Hier hat sich immer wieder gezeigt, dass ein behutsames Vorgehen wichtig ist, um sensible Kinder nicht zu verängstigen. Die Häufigkeit mit der die „Horrorszenarien“, die viele Eltern im Hinblick auf dieses Thema oft im Kopf haben auftreten, ist bei weitem nicht so groß wie man vielleicht vermutet. Außerdem ist nichts gewonnen, wenn man die Kinder verängstigt. Verängstigung ist Konterproduktiv denn sie schmälert das Selbstvertrauen.

Gefahren verhindern bevor diese entstehen.

Nur wer aufmerksam und mit allen Sinnen durch die Welt geht, kann etwaige Gefahren bereits im Vorfeld erkennen und vermeiden. Bewusstes Wahrnehmen und richtiges Einschätzen von Situationen, sind die Voraussetzungen dafür antizipieren zu können wie sich eine Situation entwickeln wird. Rollenspiele helfen dabei diese Fähigkeiten auszubilden, denn gerade Kinder lernen am Beispiel am besten und nachhaltigsten. So können sinnvolle Verhaltensregeln ganz beiläufig erlernt werden. Im Rollenspiel kann man erleben wie Situationen sich entwickeln, so dass man ein Gespür dafür bekommt wann es brenzlig wird. Wichtig ist aber auch für uns Erwachsene zu wissen, dass im Prinzip auch das „echte Leben“ nichts anderes ist als ein Rollenspiel. Ich kann einem Kind hundertmal sagen und erklären warum man nicht bei Rot über die Ampel gehen soll. Wenn ich als Erwachsener es nur einmal falsch vormache, hinterlässt das einen tieferen und nachhaltigeren Eindruck als alle „graue Theorie“. Dasselbe gilt natürlich für alle anderen Verhaltensweisen, bei denen das was ich sage und das was ich tue im Widerspruch stehen. Kinder werden sich zunächst immer am Vorbild (an dem was ich tue) und nicht an der Theorie (an dem was ich sage) orientieren.

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