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Häufige Fragen

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Häufige Fragen

Probetraining

Bitte kommen Sie zu einem Probetraining 10 min vor dem offiziellen Trainingsbeginn. Diese Zeit können Sie nutzen um sich in unseren Räumlichkeiten zu orientieren, Informationen zu erhalten und Fragen vorab zu klären. Anschließend nehmen Sie am Training teil um selbst einen Eindruck vom Training und den Übungen zu erfahren. Dabei werden Sie angeleitet und unterstützt. Nach dem Unterricht beraten wir Sie gerne und gehen auf ihre Fragen ein.

Mitzubringen: lockere Sportbekleidung, neutrales T-Shirt, saubere Hallenschuhe (Kinder auch gerne Turnschläppchen oder Barfuß mitmachen), Handtuch, stilles Wasser und gute Laune. Bitte vereinbaren sie im Voraus einen Termin.

Ich habe länger nicht mehr regelmäßig Sport getrieben - kann ich einfach anfangen?

Ja! Denn Sie selbst entscheiden wie sehr sie sich im Training anstrengen. Dabei sollten sie sich weder blöde noch komisch oder schlecht fühlen. Jeder fängt mal an und nach ein paar Wochen regelmäßigem Training werden sie Ihren Fortschritt schnell merken. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder gravierenden Problemen sollten Sie jedoch vor Trainingsbeginn einen Arzt Ihres Vertrauens konsultiert.

Ist Kampfkunst, Kampfsport für Mädchen oder Frauen geeignet?

In der Praxis "kämpfen" und raufen lieber Männer miteinander: Der Größte, der Beste, der Schnellste... unbesiegbar sein! Das stetige Vergleichen und sich beweisen wollen oder müssen scheint Männern offenbar "evolutionsbedingt" vorgegeben zu sein! Dies geschieht meistens sogar für Außenstehende schwer nachzuvollziehen auf freundschaftlicher Ebene! Profan formuliert: Erst "kloppen", dann zusammen Bier trinken! Das weibliche Geschlecht ist geschickter: kommuniziert und löst Situationen anders, ohne handgreiflich zu werden. Die Begeisterung zu Kampfkunst oder wettkampfmäßigem Kampfsport liegt unabhängig von der Kampfsportrichtung rein von der Anzahl der aktiven Mitglieder bei Männern.

Machen Kampfkünste gewalttätige Menschen gefährlicher?

Nein. In unserer Kampfkunstschule wird die moralische und geistige Entwicklung beobachtet und gefördert. Menschen mit gewalttätigen Ansätzen erlangen in aller Regel durch das partnerorientierte Training mehr Verantwortungsgefühl und Empathie. Aggressive Ansätze können durch die Struktur des Unterrichtskonzeptes stetig und systematisch abgebaut oder kanalisiert werden. Der vermittelte Stoff ist per se in sich so aufgebaut, dass ein Schüler sehr verantwortungsvoll technisch und kämpferisch von seinem Lehrer ausgebildet wird!

Steigern Kampfkünste Gewaltbereitschaft?

Nein! Kampfkünste lehren zum einen einen bewußten und verantwortungsvollen Umgang mit Gewalt, zum anderen erhöhen sie die Wahrnehmung und Sicherheit. Dies reduziert Ängste, und neutralisiert dadurch eine der Ursachen von Aggressivität.

Wann ist ein Einstieg möglich?

Ein Einstieg ist grundsätzlich jederzeit möglich! Erleichternd ist jedoch einen Trainingspartner zu haben, mit dem man auf einer Wellenlinie liegt und sich gut versteht. Es ist nämlich ein partnerschaftliches und kein gewinnerorientiertes Training, welches den schnellen Fortschritte ermöglicht. Freundschaften schließen sich jedoch auch schnell im Training. 

Warum hat der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten?

Kampfkunst lernt man in keinem Crashkurs über Nacht!Wer so etwas verspricht ist unseriös! Wer dies erwartet wird überall enttäuscht sein! Neue Bewegungsmuster müssen oft geübt, wiederholt und trainiert werden. Aber nicht nur das Training, auch die Zeit dazwischen ist wichtig, damit sich das Erlente setzen und man sich die Techniken schließlich zu eigen machen kann. Ein regelmäßiges Training mind. 1-2 mal pro Woche ist empfehlenswert. Dabei ist nicht zu unterschätzen welche Fortschritte ein Schüler durch Regelmäßigkeit, Konsequenz, Ausdauer und Spaß an der Bewegung in so kurzer Zeit machen kann!

Welche Aufnahmebedingungen gibt es?

Prinzipiell gibt es keine Aufnahmebedingungen. Jedoch lehren und lernen wir Kampftechniken, die nicht leichtfertig eingesetzt werden sollten. Deshalb setzen wir eine bestimmte körperliche und geistige Reife voraus. Es ist nicht unser Ziel "Schläger"auszubilden! Deshalb behalten wir uns vor in Ausnahmefällen ein polizeiliches Führungszeugnis anzufordern bzw. jemandem vom Unterricht auszuschließen. Durch das regelmäßige Training verbessert sich die körperliche Verfassung des Schülers automatisch. Deswegen benötigt man zu Beginn keine besonderen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Wichtig ist die Bereitschaft sich auf etwas "Neues" einlassen zu können und der Wille seine eigenen Fähigkeiten ständig verbessern zu wollen.

Ausrüstung, Equipment, Bekleidung

Bekleidung: Aus verschiedenen Gründen gibt es in traditionell gelehrten Kampfkünsten eine Uniform, die zum Ausdruck bringt, dass alle Schüler "gleich sind". Die höher graduierten, "älteren" Schüler, die als Ansprechpartner für Neueinsteiger deutlich erkennbar sein sollen, sind meist andersfarbig gekleidet. So auch in der Missing Link Martial Arts Federation. Durch das Tragen der Wing Tai Kleidung kommuniziert man Respekt und Höflichkeit untereinander und die Bereitschaft Neues aufzunehmen! 

Equipment und Ausrüstung: Das Trainingsequipment und Ausrüstung dient dazu den Trainingspartner und vor allem sich selbst zu schützen und das eigene Training angenehmer zu gestalten. Freefight-Faustschützer sind ein muss. Je nach dem eigenen Schmerzempfinden und Trainingspartner sind Unterarmschoner, Knieschoner, Tiefschutz und Boxhandschuhe zu empfehlen. Im Vergleich zu anderen Sportarten (z.B. Golf, Tennis, Hockey, etc.) gibt es auch hier eine Grundausstattung, die man sich mit der Zeit zulegen sollte. Es handelt sich jedoch um vergleichsweise überschaubare Beträge. Sprechen Sie Ihren Schulleiter an!

Welche Fortschritte sind realistische Ziele?

Sie bekommen einen bestens konzipierten und exellent durchdachten, qualifizierten Unterricht mit der Möglichkeit zügig und kontinuierlich voranzukommen. Wie konsequent und eifrig man trainiert und was man daraus macht bleibt einem selbst überlassen. Der Lehrer kann den Weg zeigen, gehen muss ihn jeder selbst.

Welche Graduierungen gibt es?

Wir haben im Verband eine klare Struktur. Wir unterteilen in 3 Schülerklassen: A, B und C. Zu jeder Klasse gibt es mehrere Zwischenziele: A1 bis A5, B 1 bis B4 und C 1 bis C3!  (insgesamt 12 Teilziele)
 Nach "oben" gibt es Technike, Praktiker und Meister Kreise

Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

Gering!!! Der Schüler wird systematisch aufgebaut und über Partnerübungen bis an das freie Sparring mit Schutzausrüstung herangeführt. Blaue Flecken kommen vor, blaue Augen so gut wie nie. Das Verletzungsrisiko und die Verletzungshäufigkeit sind sehr viel geringer als bei Volkssportarten wie Handball, Fußball oder beim Skifahren!

Wie oft muß ich trainieren, um mich erfolgreich wehren zu können?

Was sind Ihre persönlichen Ziele? Gegen wen wollen Sie sich sicher wehren können? Wollen Sie sich gegen einen Betrunkenen oder einen übermütigen Halbstarken wehren können? Oder soll es Mike Thysson sein?
Was sind Sie bereit dafür selbst kontinuierlich zu tun? Es gibt kein "Supermann"-Gen oder "Geheimtechnik", davon träumen meist nur  trainingsfaule Zeitgenossen! Man kann Kampfkunst als Freizeitsportler bis hin zum Leistungsport betreiben. Man kann Kampfkunst allerdings völlig ohne sportlichen Leistungsdruck betreiben. Es gibt sehr viele fettleibige Kämpfer, die unterschätzt werden! Talent, Fleiß und Trainingsintensivität haben Einfluß auf die Ausbildung der persönlichen Fähigkeiten! Nicht zu unterschätzen ist die Lockerheit und Routine, die sich erst über viele Jahre einstellt durch die hohe Wiederholungszahl und Übung mit vielen Trainingspartnern.

Wo liegt nun dabei der Sinn für Frauen?

Meistens sucht sich der "Starke" – meistens leider Männer – sein "Opfer" gezielt aus - brutal und kompromißlos!– Wenn die Worte ausgehen, fliegen die Fäuste! Verteidigen müssen sich in aller Regel Schwächere! Frauen wie Kinder sind Männern körperlich unterlegen. Das heißt, gerade für das weibliche Geschlecht und Kinder hat Selbstverteidigung einen sehr hohem Stellenwert. Unserer Meinung nach ist es sinnvoll, sich als Frau mit den Thema rund um Selbstverteidigung theoretisch und auch praktisch und unter "Stress" zu befassen, um in brenzligen Situationen "lebensrettend"  zu agieren. Deswegen muß sich jedoch keine Frau harten Sparringskämpfen und unnötigen Verletztungsrisiken aussetzen. Selbstverteidigung und Kampfsport sind völlig verschiedene Dinge! Beim Kampfsport gibt es sehr klare Verhältnisse: Die Kämpfer treten freiwillig an. Sie sind in der Regel gleich schwer (Gewichtsklassen). Es gibt klare Regeln um Gesundheitsrisiken zu minimieren und um einen sportlich fairen Vergleich zu haben! All dies trifft bei einer oft plötzlichen Selbstverteidigungssituation nicht zu! Informieren Sie sich bei einem Probetraining über die speziellen Möglichkeiten für Frauen, Kinder oder auch Senioren!

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