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Karate

Karate in Aschaffenburg

Der Begriff Karate oder auch Karate-Do wird meist als „der Weg der leeren Hand“ übersetzt. Die japanische Kampfkunst Karate kann in vier große Stilrichtungen unterteilt werden:


1) Gojuryu Karate: Ist ein „harter & weicher Stil“  der besonders viele Elemente des chinesischen Boxens enthält

2) Shotokan Karate: Ist der am weitesten verbreitet Karate Stil. Charakteristisch für das Shotokan Karate sind die tiefen Stände, die dynamische und vor allem kraftvolle Bewegungen ermöglichen sollen. Tiefe Stände werden in erster Linie im Training der Grundschule (Kihon) und dem Formtraining (Kata) sowie in den Basisformen des Sparrings (Kumite)

3) Shitoryo Karate: kann als „Schule von Shi & To“ übersetzt werden. Dieser Stil geht auf den Japaner Kenwa Mabuni zurück. Der Stilnamen setzt sich aus den Silben der Namen seiner beiden Meister zusammen

4) Wadaryu Karate: kann als „Schule des friedlichen Weges“ übersetzt werden. Hier werden Bewegungen des traditionellen Karate mit Bewegungen aus dem Jiu Jitsu kombiniert

5) Kyokushin Kai Karate: Als Kyokushin Kaikan bezeichnet man die von Ōyama Masutatsu gegründete Karate-Organisation. Diese spezielle Stilrichtung im Karate nennt man Kyokushin was soviel wie „die letzte, absolute Wahrheit“ bedeutet


Im Kyokushin wird im Vollkontakt gekämpft, was das Kyokushin zu einer der härtesten Karatearten macht. Für die Entwicklung der Kampfkunst war das Kyokushin ein sehr bedeutender Stil, denn aus ihm sind viele moderne Vollkontakt-Stile und Kampfkunstsysteme hervorgegangen (wie z.B. So Shin Do, World Oyama Karate, World Seido Karate Organization, Kyokushin Budokai, Ashihara Karate, Enshin Karate, Seido-Keikan, K-1, Kyokushindo Karate, etc.).

Der Begriff Karate wurde vor allem durch Filme aus den 80er und 90er Jahren bekannt. Teilweise wird er als Überbegriff für verschiedene Kampfstile verwendet. Karate ist relativ jung und hat, wie viele andere asiatische Stile auch, seine Wurzeln im chinesischen Kung Fu. Die Bezeichnung „leere Hand“ geht darauf zurück, dass zur Zeit der Entstehung des Karate in Okinawa Waffen nur von privilegierten Gruppen wie z.B. den Samurai getragen werden durften. Diese durften die Schärfe ihrer Klingen an Leichen und sogar den unterprivilegierten Bauern erproben. Aus der Not heraus trainierten die Bauern im Geheimen v.a. waffenlose Techniken, das Karate, welches auch lange Zeit nur im Geheimen weitergegeben wurde.

In der modernen Welt erlebte das Karate, wie viele andere Kampfkünste auch, eine „Versportlichung“, d.h. man wendet sich zunehmend dem Wettkampfsport zu und gleichzeitig von der traditionellen Kampfkunst ab. Einerseits wurde/wird die Bekanntheit des Karate durch sportliche Wettkämpfe nochmals gesteigert, andererseits bleibt durch die zunehmende Reglementierung die ursprüngliche Kampfkunst immer mehr auf der Strecke.

 

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