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Gewaltprävention & Selbstverteidigung


Kennzeichen eines guten Sicherheits-/ Gewaltpräventionstrainings:
Der Deutsche Kinderschutzbund hat folgende Gütekriterien für gute Gewaltpräventions- und Sicherheitskurse erarbeitet: 
 

  • Das Training findet in einer "geschützten Atmosphäre" statt 
  • Der Veranstalter erklärt das Konzept und geht auf Fragen ein
  • Idealerweise gibt es vorab eine Informationsveranstaltung bzw einen Elternabend 
  • Die Inhalte des Trainings sind altersgerecht aufbereitet und werden spielerisch umgesetzt 
  • Alles was im Training stattfindet ist freiwillig
  • Es geht es primär um die Stärkung der Selbstsicherheit und der Selbstbehauptung, nur sekundär geht es um Selbstverteidigungstechniken 
  • Die vermittelten Lösungsstrategien sind realistisch
  • Die Trainer haben Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und sind pädagogisch geschult
  • Bei jeder Trainingseinheit muss ein Erziehungsberechtigter anwesend sein

Unterschiede zu anderen Anbietern


Was unterscheidet das Wing Tai Flowfighter Konzept von anderen Anbietern? Warum Tritte als Verteidigungsmittel nicht die erste Wahl sein können:

Leider unterrichten viele Kursanbieter völlig ungeeignete „Techniken“. Wenn die Lösung, die man bietet aus einem Tritt - wahlweise ans Schienbein oder die Genitalien -, umdrehen und weglaufen besteht, kann von einem Konzept oder Verhaltenstraining nicht die Rede sein. Manche Kursleiter empfehlen gar, dass sich die Kinder auf den Boden werfen und treten sollen. Leider reichen die Tricks für Kinder häufig nicht sehr weit oder man empfiehlt das, was man auch Erwachsenen in derselben Situation empfiehlt, ohne jedoch die unterschiedlichen Körperverhältnisse zu berücksichtigen. Die genannten Tricks - an deren Wirksamkeit die Anbieter offensichtlich selbst nicht glauben  - mit dem   Hinweis zu rechtfertigen, dass man der Meinung ist, dass Kinder sich ohnehin nicht gegen Erwachsene verteidigen können zeugt davon, dass man wirklich keine Handlungsalternativen zu bieten hat, von denen man überzeugt ist.

Wir sind der Meinung, dass ein Erwachsener sich nicht einfach so in die Genitalien treten lässt. Außerdem wird ein Tritt, selbst wenn er einigermaßen ans Schienbein, oder in die Genitalien trifft einen Erwachsenen nicht außer Gefecht setzen, sondern ihn im Gegenteil eher wütender machen. Die beiden entscheidenden Nachteile von Tritten sind aber, dass wertvolle Zeit vergeht, in der das Kind stehen bleibt anstatt die Zeit zur Flucht zu nutzen und dass man beim Treten viel leichter sein Gleichgewicht verliert und zu Boden geht. 


Safety Skills 

DAS Sicherheitstraining an Schulen und anderen sozialen Einrichtungen

Altersklassen:

- Vorschulkinder 
- Grundschüler 
- Kinder und Jugendliche ab der 5ten Klasse bis zur Oberstufe

Setzen sie sich einfach mit uns in Verbindung. Wir machen ihnen ein auf ihre  individuellen Bedürfnisse angepasstes Angebot.

Aufsatz zum Thema: Gewaltprävention - Hilft Kampfsport Gewalt vorzubeugen?

Safety Skills

Gewaltprävention und Antiaggressionstraining

Gewaltprävention und Antiaggressionstraining

In verschiedenen Rollenspielen lernen die Kinder welche Arten (psychische/seelische, physische/körperliche, Vandalismus/ Gewalt gegen Dinge) von Gewalt wir unterscheiden können und welche Wirkung sie auf die Opfer haben. Ziel ist es zu erkennen, dass Gewalt zu nichts nutze ist außer den anderen zu schädigen und welche Wege es gibt konstruktiv mit Aggressionen umzugehen.

Selbstbehauptung gegenüber Erwachsenen

Selbstbehauptung gegenüber Erwachsenen

David gegen Goliath

Seriöse Selbstverteidigungslehrer und Anbieter von Sicherheitskursen machen Kindern nicht vor, dass sie sich nach einem Kurs auf physischer Ebene erfolgreich gegen Erwachsene verteidigen können. Deshalb sprechen wir in diesem Zusammenhang nur von Selbstbehauptung. Wir setzen vielmehr darauf selbstsicheres Auftreten zu schulen und eine realistische Selbsteinschätzung zu vermitteln. Im Ernstfall ist Flucht die einzige realistische Verhaltensweise die Schutz gegen Übergriffe durch Erwachsene bietet. Die Flucht aus gefährlichen Situationen ist keineswegs immer eine leichte Aufgabe, vor allem dann, wenn gegriffen und gepackt wird. Ein regelmäßiges und systematisch aufgebautes Training ist hier notwendig.

Selbstverteidigung gegenüber Gleichaltrigen

Selbstverteidigung gegenüber Gleichaltrigen

Starke und selbstbewusste Kinder brauchen keine Gewalt auszuüben um stark zu sein

Bei der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung gegenüber gleichaltrigen Kindern setzen wir zunächst auf Deeskalation. Täter suchen Opfer und keine Gegner, deshalb ist es auch in diesem Bereich wichtig durch die richtige Körpersprache „Anti-Opfersignale“ zu senden. Wir unterrichten aber auch körperliche Selbstverteidigungstechniken, die das Selbstvertrauen stärken. Wichtig ist uns klar zu machen, dass diese Mittel nur zur Anwendung kommen, wenn eine Situation sich nicht mehr auf anderem Wege lösen lässt.

Sicherheitskonzepte

Fluchtverhalten

Fluchtverhalten als Survival Trait

das Wing Tai Flowfighter-Konzept

Vor allem große Vorsicht und ein ausgeprägtes Fluchtverhalten haben das Überleben der frühen Menschen ermöglicht. Wer schlecht bewaffnet ist und in einer Umwelt mit gefährlichen Tieren lebt, muss zwangsläufig achtsam und jeder Zeit zur Flucht bereit sein oder er ist „Futter“. Fluchtverhalten ist demnach seit jeher die wichtigste Überlebensstrategie für Schwächere. Bei akuter Gefahr stehen zu bleiben und das Problem erst mal auf sich wirken zu lassen ist kein guter Ansatz. Handlungsfähigkeit und Mobilität (im Gegensatz zu Schockstarre) haben im Ernstfall oberste Priorität. In diesem Sinne ist einer unserer Leitsätze - „Wer steht der stets verliert“ - zu verstehen. Wir vermitteln ein ausgeklügeltes Bewegungskonzept, bei dem das oberste Prinzip ist nicht zu fassen zu sein, Griffe so schnell wie möglich zu lösen und zu fliehen. Wichtig ist aber so zu fliehen, dass man möglichst den Überblick behält und dadurch handlungsfähig bleibt. 

Gefahren einschätzen

Gefahren richtig einschätzen lernen und Achtsamkeit im Alltag

Problembewusstsein schaffen und Sensibilisierung für das Thema „Sicherheitstraining"

Ein Sicherheitstraining ist i.d.R. das Anliegen der Eltern und meist kein Bedürfnis der Kinder, es sei denn sie haben schon schwerwiegende negative Erlebnisse gemacht. Sollte Ihr Kind ein schwerwiegendes negatives Erlebnis gemachten haben, bitten wir Sie darum uns im Vorfeld darüber zu informieren. Die erste größte Herausforderung besteht darin, den Kindern klar zu machen, wieso ein Sicherheitstraining überhaupt sinnvoll, interessant und gewinnbringend für sie sein kann. Hier hat sich immer wieder gezeigt, dass ein behutsames Vorgehen wichtig ist, um sensible Kinder nicht zu verängstigen. Die Häufigkeit mit der die „Horrorszenarien“, die viele Eltern im Hinblick auf dieses Thema oft im Kopf haben auftreten, ist bei weitem nicht so groß wie man vielleicht vermutet. Außerdem ist nichts gewonnen, wenn man die Kinder verängstigt. Verängstigung ist Konterproduktiv denn sie schmälert das Selbstvertrauen.

Gefahren verhindern bevor diese entstehen.

Nur wer aufmerksam und mit allen Sinnen durch die Welt geht, kann etwaige Gefahren bereits im Vorfeld erkennen und vermeiden. Bewusstes Wahrnehmen und richtiges Einschätzen von Situationen, sind die Voraussetzungen dafür antizipieren zu können wie sich eine Situation entwickeln wird. Rollenspiele helfen dabei diese Fähigkeiten auszubilden, denn gerade Kinder lernen am Beispiel am besten und nachhaltigsten. So können sinnvolle Verhaltensregeln ganz beiläufig erlernt werden. Im Rollenspiel kann man erleben wie Situationen sich entwickeln, so dass man ein Gespür dafür bekommt wann es brenzlig wird. Wichtig ist aber auch für uns Erwachsene zu wissen, dass im Prinzip auch das „echte Leben“ nichts anderes ist als ein Rollenspiel. Ich kann einem Kind hundertmal sagen und erklären warum man nicht bei Rot über die Ampel gehen soll. Wenn ich als Erwachsener es nur einmal falsch vormache, hinterlässt das einen tieferen und nachhaltigeren Eindruck als alle „graue Theorie“. Dasselbe gilt natürlich für alle anderen Verhaltensweisen, bei denen das was ich sage und das was ich tue im Widerspruch stehen. Kinder werden sich zunächst immer am Vorbild (an dem was ich tue) und nicht an der Theorie (an dem was ich sage) orientieren.

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein und Willensstärke fördern:


Die größte Herausforderung ist nicht auf der Straße um Recht oder Leben zu kämpfen, oder sich auf dem Spielplatz gegen größere Schlägertypen zu verteidigen. Viel wichtiger ist den Kampf gegen den „inneren Gegner" zu gewinnen, gegen den kleinen Mann im Ohr der uns sagt:

- „Ich bin nicht so schlau wie Bernd. Deshalb brauche ich mich auch erst gar nicht anzustrengen“.

- „Ich verstehe nicht was der Lehrer erklärt und außerdem interessiert es mich ohnehin nicht“.

- „Ich wäre gern genauso schön, stark, beliebt, begabt & schlau wie Klaus“.

- „Warum ärgert der mich immer so? Ich bin ein hilfloses Opfer“.

- „Ich kann niemandem von meinen Sorgen erzählen, weil ich mich hierdurch lächerlich machen würde und keiner Verständnis für mich und meine Sorgen hat“.

- „Ich will Mama und Papa nicht enttäuschen“.

- „Das schaffe ich nie“.

- Viele Kinder erzählen nicht einmal ihren Eltern was sie bedrückt, ängstigt, ausbremst, sorgt

Natürlich ist ein Selbstbehauptungskurs nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn es darum geht, ein schüchternes Kind selbstbewusst und stark zu machen. Wichtigste Keimzelle ist hier, wie bei allen anderen Sozialfähigkeiten, Tugenden und Charaktereigenschaften zunächst das Elternhaus und später die Schule. Leider wird auch in der Schule den Kindern manchmal vermittelt, dass Sie dies oder jenes nicht können und deshalb nicht so „wertvoll“ sind wie andere Kinder, die beispielsweise in Sport oder Mathematik bessere Noten haben. Man wächst im Kindesalter vor allem an Aufgaben, die man erfolgreich bewältigen konnte und nicht an solchen bei denen man versagt hat. Erst später, im Jugend- und Erwachsenenalter, können auch Niederlagen dazu motivieren über sich selbst hinaus zu wachsen.

Grenzen kennen und ziehen: Stimme und Körpersprache - wichtige Mittel der Selbstbehauptung.

Die Fähigkeit, Grenzen zu kennen und zu setzen, Bedürfnisse klar zu äußern und deutlich „Nein!“ zu sagen ist Voraussetzung für eine effektive Selbstbehauptung. Wie wichtig es ist die Stimme als Mittel der Selbstbehauptung einzusetzen ist zwar allgemein bekannt, deswegen aber keinesfalls einfach. Vor allem schüchterne Kinder müssen dies regelmäßig üben. Ein Kurs kann hier informieren und „den Stein ins Rollen bringen“. Sinnvoll ist aber, dass dieser Schwung mitgenommen wird, man „am Ball bleibt“ und weiter übt. Mindestens genauso wichtig wie im Vorfeld „Nein!“ zu sagen, ist das Reden mit den Eltern oder anderen Vertrauenspersonen und zwar ganz besonders dann, wenn trotz aller Präventivmaßnahmen ein negatives Erlebnis gemacht wurde.

Wing Tai AKADEMIE

Nok-Tai Katharina Kohlmann
Sen-Tai Michael Vogel

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